
Der Träger-Verein Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V. wird gegründet.

Herbert Rüfer (Foto) ist Vorsitzender.
Das heißt:
Er ist der Chef vom Verein.
Günter Hochstadt ist hauptamtlicher Geschäftsführer.
Das heißt:
Er arbeitet Vollzeit und bekommt Geld dafür.

Die Planung für die Wetterauer Werkstätten fängt an.
Früher war in der Eingliederungs-Hilfe Fürsorge sehr wichtig.
Das heißt:
Menschen mit Behinderungen bekommen Hilfe und Betreuung.
Viele Menschen leben und arbeiten in besonderen Einrichtungen.
Diese Einrichtungen sind nur für Menschen mit Behinderungen.
Sie haben oft nur wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Sie können oft nicht selbst entscheiden, wie sie leben möchten.

Die Schlossscheune in Friedberg / Ockstadt wird umgebaut.
Dort werden 45 Menschen in einer Wohneinrichtung leben.

Die Wetterauer Werkstätten beginnen ihre Arbeit.
Außerdem sind in Friedberg / Ockstadt:

In Friedberg öffnet ein besonderer Kinder-Garten für Kinder mit Behinderungen.

Das Haus Höhenblick in Gedern wird gekauft.
Das Haus wird umgebaut.
Dort werden 19 Menschen in einer Wohneinrichtung leben.
Menschen mit Behinderungen sollen mehr lernen und viel selbst machen.
Sie bekommen dabei auch Unterstützung.
Es gibt immer mehr Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderungen.
Die Werkstätten werden größer.
Mehr Menschen achten auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Mehr Menschen verstehen:
Menschen mit Behinderungen gehören überall dazu.

Die ersten Bewohner ziehen in den Höhenblick.
Am 1. November ziehen die ersten Bewohner in die Schlossscheune.

Menschen mit Behinderungen sollen selbst entscheiden.
Sie sollen nicht nur in großen Einrichtungen leben.
Deshalb gibt es neue Wohnangebote.
Zum Beispiel können Menschen in einer eigenen Wohnung leben.
Dort bekommen sie Hilfe, wenn sie Hilfe brauchen.
So können sie mehr selbst bestimmen.
Der Bau der Hirzenhainer Werkstätten beginnt.
Die Werkstätten werden in Hirzenhain / Merkenfritz gebaut.
In Hirzenhain gibt es jetzt auch eine Tagesförderstätte.

Die ersten Bewohner ziehen in das Wohnhaus in Wallernhausen.

Das Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg wird gekauft.
Die Elektroaltgeräte-Entsorgungswerkstatt in Glauburg / Stockheim beginnt ihre Arbeit.
Reinhold Medebach wird Vorsitzender vom Verein Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V..
Die Eltern bekommen eine Vertretung im Vorstand der bhw.
Die Eltern dürfen mitentscheiden.
Das steht jetzt in der Satzung vom Verein.
Eine Satzung sind die Regeln vom Verein.

Reinhold Medebach (Foto) wird hauptamtlicher Geschäftsführer vom Verein.
Das heißt:
Er arbeitet Vollzeit und bekommt Geld dafür.

Die bhw ändert ihre Rechts-Form.
Eine Rechts-Form ist die Art, wie eine Firma oder ein Verein aufgebaut ist.
Aus dem Verein wird eine gemeinnützige GmbH.
GmbH heißt:
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Eine GmbH ist eine Firma oder eine Organisation.
Reinhold Medebach wird der Geschäftsführer von der gGmbH.
Der Aufsichts-Rat beginnt seine Arbeit am 14. November.
Joachim Pollmar wird der Vorsitzende vom Aufsichts-Rat.
Er ist der Chef vom Aufsichts-Rat.
Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihr Leben entscheiden.
Dieser Gedanke wird immer wichtiger.
Viele Menschen sprechen über Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Sie fragen:
Haben Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen bei der Arbeit?
Menschen mit Behinderungen werden in der Gesellschaft mehr gesehen.
Es gibt immer mehr Hilfe außerhalb von Einrichtungen.
Und diese Angebote werden weiter ausgebaut.
Gerd Wagner ist ehrenamtlichen Vereins-Vorsitz im Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V.
Ehrenamtlich heißt:
Er bekommt kein Geld.

Es wird vieles neu gemacht:
Die Geschäftsstelle der bhw zieht nach Reichelsheim.
Am 25. März wird Bardo Bayer der Vorsitzende vom Aufsichts-Rat.

Die Reichelsheimer Werkstätten beginnen ihre Arbeit.
Alle Einrichtungen der bhw sind jetzt zertifiziert nach DIN ISO 9001.
Die Küchen sind zertifiziert nach HACCP.
Zertifiziert heitßt: Die bhw hält sich an Regeln.
Das wurde geprüft.
In Hessen gibt es jetzt 5 Hilfe-Bedarfs-Gruppen.
Die Gruppen zeigen:
Wie viel Unterstützung eine Person braucht.
Die Leistungen richteten sich nach dem Bedarf dieser Person.
Wichtig ist:
Wie viel Zeit die Unterstützung braucht.
Die Eingliederungshilfe hat sich verändert.
Heute ist wichtig:
Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können.
Das heißt:
Sie sollen am Leben in der Gesellschaft teilhaben.
Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden.
Sie sollen selbst bestimmen, wie sie leben möchten.
Hilfe zu Hause ist oft besser als Hilfe in einer Einrichtung.
Darum gibt es mehr Unterstützung zu Hause.
Das nennt man ambulant vor stationär.
Auch persönliche Assistenz wird wichtiger.
Sie hilft Menschen im Alltag.
Die Hilfe richtet sich nach den Wünschen einer Person.
Menschen mit Behinderung sollen die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen.
Menschen mit Behinderung sollen leichter eine Arbeit finden.
Es gibt auch mehr Angebote für Arbeit.

Das Haus am Landgrafenteich (HaL) in Nidda / Bad Salzhausen ist jetzt eine Wohneinrichtung.
Die Bewohner ziehen ein.
Die Geschäftsstelle der bhw zieht ins HaL (Haus am Landgrafenteich).

Eine Pension in Ortenberg-Bergheim wird gekauft.
Dort entstehen Wohnungen für das betreute Wohnen.
Der erste "Einblick" erscheint.
Das Magazin der bhw ist für Eltern, Rechtsbetreuer und leistungsberechtigte Personen.


Der Bau vom Prinzengarten in Gedern beginnt.

Der Bau von der Kinder-Tages-Stätte (Kita) Sonnenschein in Friedberg beginnt.
Die EEW
nimmt jetzt alte Elektro-Geräte an.
Das macht sie auf dem eigenen Gelände.
Die EEW
holt auch alte Electro-Geräte von Recycling-Höfen ab.

Die ersten Bewohner ziehen in 4 Wohnungen im Betreuten Wohnen in Ortenberg-Bergheim.
Am 25. Januar wird Ottmar Lich neuer Vorsitzender vom Aufsichts-Rat.
Das beschließt die Gesellschafter-Versammlung.
Die ersten Bewohner ziehen in den Prinzengarten.
Die bhw macht jetzt auch Beratung für Familien.
Die Kita Sonnenschein macht auf.
Die EEW bekommt ein Zertifikat.
Die Konvention gilt seit dem 26. März 2009 in Deutschland.
Sie stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Menschen mit Behinderungen sollen überall mitmachen können.
Sie sollen selbst entscheiden können, wie sie leben wollen.
Der Staat sorgt dafür, dass Menschen mit Behinderungen mitmachen können.
Der Staat hilft, damit sie selbst entscheiden können.
Im HaL gibt es jetzt eine Tagesstruktur.
Die ersten Bewohner ziehen ins Schneckenhaus in Florstadt / Staden.
Bardo Bayer wird am 29. November Vorsitzender vom Aufsichts-Rat.
Das wichtige Ziel heißt: Inklusion.
Barrieren sollen verschwinden.
Es gibt immer mehr inklusive Bildungs-Angebote.
Dort lernen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen.
Die bhw wird alleinige Eigentümerin vom HaL.

Eva Reichert (Foto) wird Geschäftsführerin.
Auch Geschäftsführer ist Reinhold Medebach

Die ersten Bewohner ziehen in die Wohneinrichtung in Butzbach.

Es gibt die bhw 40 Jahre.
Das Unternehmen hat einen neuen Satz Wir sind da.
So einen Satz nennt man Slogan.
Das Unternehmen hat ein Leitbild.
Das Leitbild gilt auch heute.

Es gibt ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Bundes-Teilhabe-Gesetz.
Kurz heißt das Gesetz: BTHG.
Das Gesetz bringt viele Änderungen.
Menschen mit Behinderungen sollen selbst entscheiden können.
Sie sollen besser am Leben in der Gesellschaft teilhaben können.
Ihre Wünsche sind wichtig.
Jeder Mensch bekommt die Unterstützung, die er braucht.
Die bhw macht das Wetterauer Büro für Leichte Sprache auf.
Die bhw macht zusammen mit der Lebenshilfe Wetterau die InkA Wetterau gGmbH auf.
Die erste Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.
Es gibt neue Regeln für Menschen mit einer Schwer-Behinderung.
Es gibt auch neue Regeln für Geld und Vermögen.
Menschen mit Behinderungen sollen mehr Geld für ihr eigenes Leben behalten können.

Eva Reichert wird alleinige Geschäftsführerin.
Reinhold Medebach geht in Rente.

Die sauber! gGmbH, beginnt ihr Arbeit.
Sie ist der erste Inklusions-Betrieb im Wetteraukreis.
Der Aufbau der bhw wird verändert.
Das Aufnahme- und Teilhabemanagement beginnt ihre Arbeit.
Die zweite Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.
Es gibt jetzt das Budget für Arbeit.
Damit können Menschen mit Behinderungen auch auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.
Die Unterstützung richtet sich nach dem einzelnen Menschen.
Dabei sind die Wünsche und Bedürfnisse der Person wichtig.
Corona macht die Arbeit schwer.
Es gibt Betretungs- und Kontakt-Verbot.
Menschen müssen Abstand halten.
Test-Zentren öffnen.
Impf-Aktionen finden statt.
Die dritte Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.
Es gibt neue Regeln für die Unterstützung.
Die Hilfe im Alltag und die Assistenz werden weiter bezahlt.
Das Sozial-Amt bezahlt den Lebens-Unterhalt.
Das HaL in Bad Salzhausen wird verkauft.
Die Kita Sonnenschein soll größer werden.
Darum wird sie umgebaut.
Eine neue Beratungsstelle beginnt in Büdingen mit der Arbeit:
die Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe.
Sie ist im Familien-Zentrum Planet Zukunft.
Lena Herget wird Vorsitzende des bhw e.V..
Es ist nicht mehr Gerd Wagner.

Markus Haselbauer (Foto) wird Geschäftsführer.
Auch Geschäftsführerin ist Eva Reichert.
Ein neues Qualitäts-System wird eingeführt.
Das System heißt ConSense.
Damit kann die bhw ihre Arbeit besser planen und prüfen.
Auch das Dokumentations-Programm BEVIA wird weiter verbessert.
Die Kita Sonnenschein bekommt einen neuen Anbau.
Darum gibt es eine große Feier.

Die ersten Bewohner ziehen in den Taunusblick in Bad Nauheim / Nieder-Mörlen.
Die bhw ändert ihre Organisation.
Die Geschäftsführung legt neue Aufgaben fest.
Jeder weiß jetzt genau, wer für welche er Aufgaben zuständig ist.
Die bhw hilft jetzt auch Menschen mit seelischen Problemen.
In den Hirzenhainer Werkstätten startet eine neue Arbeits-Gruppe.
Dort arbeiten Menschen mit seelischen Einschränkungen.

Die Alte Post in Nidda wird gekauft.
Die vierte Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.
Es gibt neue Regeln für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.
Die Namen von Wohn-Angeboten ändern sich.
Wohn-Einrichtungen heißen jetzt: Besondere Wohnform.
Betreutes Wohnen heißt jetzt: Wohnen in eigener Häuslichkeit.
Das stationäre Wohnen gibt es nicht mehr.

Die bhw bekommt einen neuen Namen.
Der neue Name heißt: Teilhabe Wetterau.
Vorher hieß die bhw: Behindertenhilfe Wetteraukreis.
Mit dem neuen Namen zeigt die bhw:
Alle Menschen sollen teilhaben können.
In Bad Salzhausen wird eine neue Wohneinrichtung gebaut.

Die Verwaltung und der Berufs-Bildungs-Bereich ziehen um.
Sie ziehen in die neue Zentrale in der Schillerstraße 29 in Nidda.
Eine zweite Arbeits-Gruppe für Menschen mit seelischen Problemen startet.
Die Arbeits-Gruppe ist in den Wetterauer Werkstätten.
Das Wetterauer Büro für Leichte Sprache wird größer.
Es gibt eine zweite Gruppe in den Hirzenhainer Werkstätten.

Die Schlossscheune macht zu.

Die ersten Bewohner ziehen in die neue Wohneinrichtung in Bad Salzhausen.

Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihr Leben entscheiden können.
Sie sollen überall dabei sein können.
Die Unterstützung richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Person.
Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten haben.
Es gibt aber auch Herausforderungen.
Zum Beispiel fehlen Fachkräfte.
Auch die Finanzierung der Unterstützung ist eine wichtige Aufgabe.

Gründung des Trägervereins Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V..

Herbert Rüfer (Foto) ist Vorsitzender,
Günter Hochstadt ist hauptamtlicher Geschäftsführer.

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Es wird mit den Planungen für die Wetterauer Werkstätten begonnen.
Die Eingliederungshilfe ist stark vom Fürsorgeprinzip geprägt: Menschen mit Behinderungen werden vor allem versorgt. Sie leben und arbeiten relativ abgeschottet vom Rest der Gesellschaft in eigens für sie geschaffenen Einrichtungen.

Der Umbau der Schlossscheune in Friedberg / Ockstadt zu einer Wohneinrichtung für 45 Personen beginnt.

Die Wetterauer Werkstätten werden in Betrieb genommen. Die Geschäftsstelle der bhw
, der Soziale Dienst und eine Tagesförderstätte werden ebenfalls dort eingerichtet.

Eine Sonderkindertagesstätte wird in Friedberg gegründet.

Der Höhenblick in Gedern wird gekauft, und der Umbau zu einer Wohneinrichtung für 19 Personen beginnt.
In der Eingliederungshilfe beginnt der Wandel von Pflege und Versorgung hin zu Rehabilitation: Es geht immer mehr um die Förderung und Befähigung. Die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden weiter ausgebaut. Eine gesellschaftliche Sensibilisierung für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen beginnt.

Die ersten Bewohner ziehen in den Höhenblick ein.
Die ersten Bewohner ziehen am 1. November in die Schlossscheune ein.

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In der Eingliederungshilfe beginnt eine Deinstitutionalisierung: Große Einrichtungen geraten verstärkt in die Kritik, und erste integrative Ansätze werden entwickelt. Gleichzeitig entstehen ambulante Wohnformen, die Menschen mit Behinderungen ein selbstständigeres Leben ermöglichen.
Der Grundstein für die Hirzenhainer Werkstätten in Hirzenhain / Merkenfritz wird gelegt.
Eine Tagesförderstätte wird in Hirzenhain eingerichtet.

Das Wohnhaus in Wallernhausen wird bezogen.

Das Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg wird gekauft.
Die Elektroaltgeräte-Entsorgungswerkstatt in Glauburg / Stockheim wird eröffnet.
Reinhold Medebach wird Vorsitzender des Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V..
Die Mitwirkung der Eltern und deren Vertretung im Vorstand wird in die Satzung der bhw aufgenommen.

Reinhold Medebach (Foto) wird hauptamtlicher Geschäftsführer des Vereins.

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Das Unternehmen ändert seine Rechtsform. Aus dem Verein wird die Behindertenhilfe Wetteraukreis gemeinnützige GmbH. Reinhold Medebach wird Geschäftsführer der gGmbH.
Der Aufsichtsrat konstituiert sich am 14. November und benennt Joachim Pollmar zum Vorsitzenden.
In der Eingliederungshilfe gewinnt der Leitgedanke der Selbstbestimmung zunehmend an Bedeutung. Die Kritik an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen nimmt zu, insbesondere im Hinblick auf die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben. Menschen mit Behinderungen werden in der Gesellschaft sichtbarer. Ambulante Unterstützungsangebote werden weiter ausgebaut.
Gerd Wagner übernimmt den ehrenamtlichen Vereinsvorsitz im Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V.
Die Geschäftsstelle der bhw
zieht um nach Reichelsheim.

Die Wetterauer Werkstätten und die Tagesförderstätte werden umgebaut und modernisiert.
Bardo Bayer übernimmt am 25. März den Vorsitz im Aufsichtsrat.

Die Reichelsheimer Werkstätten werden in Betrieb genommen.
Alle Einrichtungen der bhw sind jetzt zertifiziert nach DIN ISO 9001, die Küchen nach HACCP.
In Hessen werden in der Eingliederungshilfe die fünf Hilfebedarfsgruppen eingeführt. Die Finanzierung der Leistungen richtet sich dabei nach dem individuellen zeitlichen Unterstützungsbedarf der leistungsberechtigten Person.
Die Eingliederungshilfe vollzieht einen Paradigmenwechsel: An die Stelle des Fürsorgegedankens tritt das Ziel der Teilhabe. Gleichzeitig etabliert sich das Leitprinzip „ambulant vor stationär“, und die persönliche Assistenz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Gesellschaft diskutiert verstärkt die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, und erste Programme zur Integration in den Arbeitsmarkt werden entwickelt.

Im Haus am Landgrafenteich (HaL) in Nidda / Bad Salzhausen wird eine Wohneinrichtung eingerichtet und bezogen.
Die Geschäftsstelle der bhw zieht ins HaL.

Eine Pension in Ortenberg-Bergheim wird für das betreute Wohnen gekauft.
Der erste "Einblick" erscheint. Das Magazin der bhw
richtet sich noch vorrangig an Eltern und Rechtsbetreuer von leistungsberechtigten Personen.

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Der Grundstein vom Prinzengarten in Gedern wird gelegt.

Der Bau der Kita Sonnenschein in Friedberg beginnt.
Die EEW übernimmt die Annahme von Elektroaltgeräten auf dem eigenen Gelände und organisiert die Abholung auf Recyclinghöfen.

Vier Wohneinheiten im Betreuten Wohnen in Ortenberg-Bergheim werden bezogen.
Ottmar Lich wird am 25. Januar auf Beschluss der Gesellschafterversammlung zum Aufsichtsratsvorsitzenden.
Die ersten Bewohner ziehen in den Prinzengarten ein.
Das Serviceangebot der bhw wird erweitert um die Familienberatung.
Die Kita Sonnenschein wird eröffnet.
Die EEW wird zertifiziert.
Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 in Deutschland gewinnt die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter an Bedeutung. Die Konvention stärkt ihre Rechte und verpflichtet den Staat, Inklusion sowie eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.
Im HaL wird eine Tagesstruktur eingerichtet.
Erste Bewohner ziehen ins Schneckenhaus in Florstadt / Staden ein.
Bardo Bayer wird am 29. November zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.
In der Eingliederungshilfe setzt sich der Leitgedanken der Inklusion durch, der den bisherigen Integrationsgedanken ersetzt. Barrierefreiheit wird zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Inklusive Bildungsangebote werden weiter ausgebaut.
Die bhw wird Alleineigentümerin vom HaL.

Eva Reichert (Foto) wird neben Reinhold Medebach zur Geschäftsführerin.

Die ersten Bewohner ziehen in die Wohneinrichtung in Butzbach ein.

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Die bhw feiert ihr 40-jähriges Jubiläum.
Das Unternehmen gibt sich den Slogan „Wir sind da.“ und führt das Leitbild ein, das bis heute Bestand hat.

Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wird die Eingliederungshilfe grundlegend reformiert. Das Gesetz führt einen Systemwechsel herbei, der weg vom Fürsorgeprinzip und hin zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung führt. Zudem wird das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen gestärkt, und die individuelle Bedarfsermittlung gewinnt an Bedeutung.
Die bhw gründet das Wetterauer Büro für Leichte Sprache.
Die bhw gründet zusammen mit der Lebenshilfe Wetterau die InkA Wetterau gGmbH.
Die erste Stufe des Bundesteilhabegesetzes bringt Änderungen im Schwerbehindertenrecht mit sich. Zudem werden die Regelungen zur Heranziehung von Einkommen und Vermögen angepasst, um die finanzielle Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Eva Reichert wird alleinige Geschäftsführerin. Reinhold Medebach geht in Rente.

Der erste Inklusionsbetrieb im Wetteraukreis, die sauber! gGmbH, wird gegründet.
Die Organisationsstruktur des Unternehmens wird grundlegend verändert, und das Aufnahme- und Teilhabemanagement wird gegründet.
Die zweite Stufe des Bundesteilhabegesetzes führt das „Budget für Arbeit“ ein, das Menschen mit Behinderungen neue berufliche Möglichkeiten außerhalb von Werkstätten eröffnet. Zudem wird das Gesamtplanverfahren eingeführt und die Teilhabeplanung auf eine Personenzentrierte inklusive Teilhabeplanung (PiT) umgestellt.
Das HaL in Bad Salzhausen wird verkauft.
Die Kita Sonnenschein soll vergrößert werden. Der Erweiterungsbau beginnt.
Eine Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe wird im Familienzentrum Planet Zukunft in Büdingen eröffnet.
Lena Herget löst Gerd Wagner als Vorsitzende des bhw e.V. ab.

Markus Haselbauer (Foto) wird Geschäftsführer neben Eva Reichert.
Das Qualitätsmanagementsystem ConSense wird eingeführt und das Dokumentationstool BEVIA ausgestaltet.
Der Erweiterungsbau der Kita Sonnenschein wird eingeweiht.

Die ersten Bewohner ziehen in den Taunusblick in Bad Nauheim / Nieder-Mörlen ein.
Organisationsänderungen treten in Kraft. Die Geschäftsführung hat die Zuständigkeiten klar definiert.
Die bhw erweitert ihre Zielgruppe um Menschen mit seelischen / psychischen Einschränkungen. Eine erste Arbeitsgruppe wird in den Hirzenhainer Werkstätten eröffnet.

Die „Alte Post“ in Nidda wird gekauft.
Die vierte Stufe des Bundesteilhabegesetzes führt zu weiteren strukturellen Veränderungen in der Eingliederungshilfe. Es werden neue Rahmenverträge eingeführt und die Bezeichnungen der Wohnformen angepasst. Wohneinrichtungen werden nun als „Besondere Wohnform“ bezeichnet, während das Betreute Wohnen in „Wohnen in eigener Häuslichkeit“ umbenannt wird. Das stationär betreute Wohnen gibt es nicht mehr.

Die bhw entwickelt ihre Marke weiter und gibt sich einen neuen Namen: Aus Behindertenhilfe Wetteraukreis wird Teilhabe Wetterau.
Der Neubau der Wohneinrichtung in Bad Salzhausen beginnt.

Die Verwaltung und der Berufsbildungsbereich ziehen in die neue Zentrale in der Schillerstraße 29 in Nidda ein.
Eine zweite Arbeitsgruppe für Menschen mit seelischen / psychischen Einschränkungen wird in den Wetterauer Werkstätten eröffnet.
Das Wetterauer Büro für Leichte Sprache wird erweitert.

Die Schlossscheune wird geschlossen.

Die ersten Bewohner ziehen in die neue Wohneinrichtung in Bad Salzhausen ein.

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Die Eingliederungshilfe orientiert sich heute am Leitprinzip der Selbstbestimmung und verfolgt das Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Die Angebote für Menschen, die Unterstützung brauchen, sind personenzentriert und inklusiv. Gleichzeitig besteht weiterhin ein Spannungsfeld zwischen der Bedeutung von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und dem Ziel eines inklusiven Arbeitsmarktes. Zentrale Herausforderungen in der Eingliederungshilfe sind der Fachkräftemangel und die Sicherung der Finanzierung.
Teilhabe Wetterau gGmbH
Schillerstraße 29
63667 Nidda
06043 801 250
info@teilhabe-wetterau.de
Die Teilhabe Wetterau fördert, unterstützt und begleitet Menschen mit geistigen und mit schwerst-mehrfachen Behinderungen sowie Menschen mit psychischen oder seelischen Einschränkungen. Gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Qualifikation und Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt sind unsere wesentlichen Zielsetzungen.
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