Chronik der Teilhabe Wetterau gGmbH

Wichtige Daten

1976
2. April
Das erste Logo der bhw


Der Träger-Verein Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V. wird gegründet.

Ein Foto von Herbert Rüfer

Herbert Rüfer (Foto) ist Vorsitzender.

Das heißt:

Er ist der Chef vom Verein.

 

Günter Hochstadt ist hauptamtlicher Geschäftsführer.

Das heißt: 

Er arbeitet Vollzeit und bekommt Geld dafür.

1976
Das Jahr 1976

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Behindertenhilfe Wetteraukreis

Die Planung für die Wetterauer Werkstätten fängt an.

 

Fürsorge und Leben in Einrichtungen

Früher war in der Eingliederungs-Hilfe Fürsorge sehr wichtig.

Das heißt: 

Menschen mit Behinderungen bekommen Hilfe und Betreuung.

Viele Menschen leben und arbeiten in besonderen Einrichtungen.

Diese Einrichtungen sind nur für Menschen mit Behinderungen.

Sie haben oft nur wenig Kontakt zu anderen Menschen.

Sie können oft nicht selbst entscheiden, wie sie leben möchten.

1979
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Schlossscheune in Friedberg von 1980

 

Die Schlossscheune in Friedberg / Ockstadt wird umgebaut.

Dort werden 45 Menschen in einer Wohneinrichtung leben.

1980
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Wetterauer Werkstätten in Friedberg von 2024

Die Wetterauer Werkstätten beginnen ihre Arbeit.

Außerdem sind in Friedberg / Ockstadt:

 

Ein Foto der Sonderkindertagesstätte Friedberg von 1980

In Friedberg öffnet ein besonderer Kinder-Garten für Kinder mit Behinderungen.

1981
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Wohneinrichtung Höhenblick von 1980

Das Haus Höhenblick in Gedern wird gekauft.

Das Haus wird umgebaut.

Dort werden 19 Menschen in einer Wohneinrichtung leben.

 

Die Gesellschaft verändert sich

Menschen mit Behinderungen sollen mehr lernen und viel selbst machen.

Sie bekommen dabei auch Unterstützung.

 

Werkstätten

Es gibt immer mehr Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderungen.

Die Werkstätten werden größer.

 

Rechte

Mehr Menschen achten auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Mehr Menschen verstehen:

Menschen mit Behinderungen gehören überall dazu.

1983
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Wohneinrichtung Höhenblick von 2016

 

Die ersten Bewohner ziehen in den Höhenblick.

1984
Behindertenhilfe Wetteraukreis

 

Am 1. November ziehen die ersten Bewohner in die Schlossscheune.

1986
Das Jahr 1986

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Mehr selbst bestimmen

Menschen mit Behinderungen sollen selbst entscheiden.

Sie sollen nicht nur in großen Einrichtungen leben.

Deshalb gibt es neue Wohnangebote.

Zum Beispiel können Menschen in einer eigenen Wohnung leben.

Dort bekommen sie Hilfe, wenn sie Hilfe brauchen.

So können sie mehr selbst bestimmen.

1987
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Der Bau der Hirzenhainer Werkstätten beginnt.

Die Werkstätten werden in Hirzenhain / Merkenfritz gebaut.

1988
Behindertenhilfe Wetteraukreis

In Hirzenhain gibt es jetzt auch eine Tagesförderstätte.

1989
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Das Wohnhaus in Wallernhausen 1980

 

Die ersten Bewohner ziehen in das Wohnhaus in Wallernhausen.

1990
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Hirzenhainer Werkstätten von 1980

 

Die Hirzenhainer Werkstätten beginnen ihre Arbeit.

1992
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Das Herbert-Rüfer-Haus 2024

 

Das Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg wird gekauft.

1993
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Die Elektroaltgeräte-Entsorgungswerkstatt in Glauburg / Stockheim beginnt ihre Arbeit.

1994
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Reinhold Medebach wird Vorsitzender vom Verein Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V..

 

Eltern-Vertretung

Die Eltern bekommen eine Vertretung im Vorstand der bhw.

Die Eltern dürfen mitentscheiden.

Das steht jetzt in der Satzung vom Verein.

Eine Satzung sind die Regeln vom Verein.

1995
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Reinhold Medebach

Reinhold Medebach (Foto) wird hauptamtlicher Geschäftsführer vom Verein.

Das heißt: 

Er arbeitet Vollzeit und bekommt Geld dafür.

1996
Das Jahr 1996

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Behindertenhilfe Wetteraukreis

Die bhw ändert ihre Rechts-Form.

Eine Rechts-Form ist die Art, wie eine Firma oder ein Verein aufgebaut ist.

Aus dem Verein wird eine gemeinnützige GmbH.

GmbH heißt:

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Eine GmbH ist eine Firma oder eine Organisation.

Reinhold Medebach wird der Geschäftsführer von der gGmbH.

 

Aufsichts-Rat

Der Aufsichts-Rat beginnt seine Arbeit am 14. November. 

Joachim Pollmar wird der Vorsitzende vom Aufsichts-Rat.

Er ist der Chef vom Aufsichts-Rat.

 

Selbst bestimmen

Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihr Leben entscheiden.

Dieser Gedanke wird immer wichtiger.

 

Werkstätten

Viele Menschen sprechen über Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Sie fragen:

Haben Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen bei der Arbeit?

 

Angebote

Menschen mit Behinderungen werden in der Gesellschaft mehr gesehen.

Es gibt immer mehr Hilfe außerhalb von Einrichtungen.

Und diese Angebote werden weiter ausgebaut.

1997
bhw

Gerd Wagner ist ehrenamtlichen Vereins-Vorsitz im Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V.

Ehrenamtlich heißt: 

Er bekommt kein Geld.

1998
bhw

Ein Foto der Wetterauer Werkstätten von 2008

Es wird vieles neu gemacht:

 
Umzug

Die Geschäftsstelle der bhw zieht nach Reichelsheim.
 

Aufsichts-Rat

Am 25. März wird Bardo Bayer der Vorsitzende vom Aufsichts-Rat.

1999
bhw
Die Reichelsheimer Werkstätten: ein großes, gelbes Gebäude mit vielen Fenstern.

Die Reichelsheimer Werkstätten beginnen ihre Arbeit.

Alle Einrichtungen der bhw sind jetzt zertifiziert nach DIN ISO 9001.

Die Küchen sind zertifiziert nach HACCP.

Zertifiziert heitßt: Die bhw hält sich an Regeln.

Das wurde geprüft.

2000
Hilfe-Bedarfs-Gruppen in Hessen

In Hessen gibt es jetzt 5 Hilfe-Bedarfs-Gruppen.

Die Gruppen zeigen:  

Wie viel Unterstützung eine Person braucht.

Die Leistungen richteten sich nach dem Bedarf dieser Person.

Wichtig ist: 

Wie viel Zeit die Unterstützung braucht.

2001
Prinzip Teilhabe

Die Eingliederungshilfe hat sich verändert.

Heute ist wichtig:

Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können.

Das heißt:

Sie sollen am Leben in der Gesellschaft teilhaben.

 

Selbst bestimmen

Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden.

Sie sollen selbst bestimmen, wie sie leben möchten.

 

Zu Hause wohnen

Hilfe zu Hause ist oft besser als Hilfe in einer Einrichtung.

Darum gibt es mehr Unterstützung zu Hause.

Das nennt man ambulant vor stationär.

Auch persönliche Assistenz wird wichtiger.

Sie hilft Menschen im Alltag.

Die Hilfe richtet sich nach den Wünschen einer Person.

 

Rechte

Menschen mit Behinderung sollen die gleichen Rechte haben wie alle anderen Menschen.

Menschen mit Behinderung sollen leichter eine Arbeit finden.

Es gibt auch mehr Angebote für Arbeit.

2003
bhw
Ein Bild vom Haus am Landgrafenteich von oben

 

Das Haus am Landgrafenteich (HaL) in Nidda / Bad Salzhausen ist jetzt eine Wohneinrichtung.

Die Bewohner ziehen ein.

2004
bhw

Die Geschäftsstelle der bhw zieht ins HaL (Haus am Landgrafenteich).

Ein Foto der Wohneinrichtung in Ortenberg / Bergheim von 2024

Eine Pension in Ortenberg-Bergheim wird gekauft.

Dort entstehen Wohnungen für das betreute Wohnen.

2005
bhw

Der erste "Einblick" erscheint.

Das Magazin der bhw ist für Eltern, Rechtsbetreuer und leistungsberechtigte Personen.

2006
Das Jahr 2006

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bhw

Ein Foto der Wohneinrichtung Prinzengarten von 2016

Der Bau vom Prinzengarten in Gedern beginnt.

Ein Foto der Kita Sonnenschein von 2024

Der Bau von der Kinder-Tages-Stätte (Kita) Sonnenschein in Friedberg beginnt.

 

Die EEW
nimmt jetzt alte Elektro-Geräte an.

Das macht sie auf dem eigenen Gelände.

Die EEW
holt auch alte Electro-Geräte von Recycling-Höfen ab.

 

Ein Foto der Wohneinrichtung in Ortenberg / Bergheim von 2024

Die ersten Bewohner ziehen in 4 Wohnungen im Betreuten Wohnen in Ortenberg-Bergheim.

2007
bhw

Am 25. Januar wird Ottmar Lich neuer Vorsitzender vom Aufsichts-Rat.

Das beschließt die Gesellschafter-Versammlung.

 

Die ersten Bewohner ziehen in den Prinzengarten.

 

Die bhw macht jetzt auch Beratung für Familien.

 

Die Kita Sonnenschein macht auf.

 

Die EEW bekommt ein Zertifikat.

2009
UN-Behindertenrechtskonvention

Die Konvention gilt seit dem 26. März 2009 in Deutschland.

Sie stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.

Menschen mit Behinderungen sollen überall mitmachen können.

Sie sollen selbst entscheiden können, wie sie leben wollen.

Der Staat sorgt dafür, dass Menschen mit Behinderungen mitmachen können.

Der Staat hilft, damit sie selbst entscheiden können.

2010
bhw

Im HaL gibt es jetzt eine Tagesstruktur.

Die ersten Bewohner ziehen ins Schneckenhaus in Florstadt / Staden.

2011
bhw

Bardo Bayer wird am 29. November Vorsitzender vom Aufsichts-Rat.

 

Leitgedanke Inklusion

Das wichtige Ziel heißt: Inklusion.

Barrieren sollen verschwinden.

Es gibt immer mehr inklusive Bildungs-Angebote.

Dort lernen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen.

2013
bhw

Die bhw wird alleinige Eigentümerin vom HaL.

2014
bhw

Ein Foto der Geschäftsführerin Eva Reichert

Eva Reichert (Foto) wird Geschäftsführerin.

Auch Geschäftsführer ist Reinhold Medebach

Ein Foto der Wohneinrichtung in Butzbach

Die ersten Bewohner ziehen in die Wohneinrichtung in Butzbach.

2016
Das Jahr 2016

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bhw

Es gibt die bhw 40 Jahre.

Das Unternehmen hat einen neuen Satz Wir sind da.

So einen Satz nennt man Slogan.

Das Unternehmen hat ein Leitbild.

Das Leitbild gilt auch heute.

2017
Bundes-Teilhabe-Gesetz

Es gibt ein neues Gesetz.

Das Gesetz heißt: Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Kurz heißt das Gesetz: BTHG.

Das Gesetz bringt viele Änderungen.

Menschen mit Behinderungen sollen selbst entscheiden können.

Sie sollen besser am Leben in der Gesellschaft teilhaben können.

Ihre Wünsche sind wichtig.

Jeder Mensch bekommt die Unterstützung, die er braucht.

2017
bhw

Die bhw macht das Wetterauer Büro für Leichte Sprache auf.

Die bhw macht zusammen mit der Lebenshilfe Wetterau die InkA Wetterau gGmbH auf.

 

BTHG - Stufe 1

Die erste Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.

Es gibt neue Regeln für Menschen mit einer Schwer-Behinderung.

Es gibt auch neue Regeln für Geld und Vermögen.

Menschen mit Behinderungen sollen mehr Geld für ihr eigenes Leben behalten können.

2018
bhw

Eva Reichert wird alleinige Geschäftsführerin.

Reinhold Medebach geht in Rente.

 

Sauber! Logo

Die sauber! gGmbH, beginnt ihr Arbeit.

Sie ist der erste Inklusions-Betrieb im Wetteraukreis.

 

ATM

Der Aufbau der bhw wird verändert.

Das Aufnahme- und Teilhabemanagement beginnt ihre Arbeit.

 

BTHG - Stufe 2

Die zweite Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.

Es gibt jetzt das Budget für Arbeit.

Damit können Menschen mit Behinderungen auch auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.

Die Unterstützung richtet sich nach dem einzelnen Menschen.

Dabei sind die Wünsche und Bedürfnisse der Person wichtig.

2020
bhw

Corona macht die Arbeit schwer.

Es gibt Betretungs- und Kontakt-Verbot.

Menschen müssen Abstand halten.

Test-Zentren öffnen.

Impf-Aktionen finden statt.

 

BTHG - Stufe 3

Die dritte Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.

Es gibt neue Regeln für die Unterstützung.

Die Hilfe im Alltag und die Assistenz werden weiter bezahlt.

Das Sozial-Amt bezahlt den Lebens-Unterhalt.

2021
bhw
Haus am Landgrafenteich

Das HaL in Bad Salzhausen wird verkauft.

 

Kita Sonnenschein

Die Kita Sonnenschein soll größer werden.

Darum wird sie umgebaut.

 

Neue Beratungsstelle in Büdingen

Eine neue Beratungsstelle beginnt in Büdingen mit der Arbeit:

die Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe.

Sie ist im Familien-Zentrum Planet Zukunft.

 

Neue Vorsitzende

Lena Herget wird Vorsitzende des bhw e.V..

Es ist nicht mehr Gerd Wagner.

2022
bhw
Markus Haselbauer ist Geschäftsführer von der Teilhabe Wetterau gGmbH.

Markus Haselbauer (Foto) wird Geschäftsführer.

Auch Geschäftsführerin ist  Eva Reichert.

 

Neues Qualitäts-System

Ein neues Qualitäts-System wird eingeführt.

Das System heißt ConSense.

Damit kann die bhw ihre Arbeit besser planen und prüfen.

 

Bevia

Auch das Dokumentations-Programm BEVIA wird weiter verbessert.

 

Kita Sonnenschein

Die Kita Sonnenschein bekommt einen neuen Anbau.

Darum gibt es eine große Feier.

 

Ein Foto der Wohneinrichtung Taunusblick

Die ersten Bewohner ziehen in den Taunusblick in Bad Nauheim / Nieder-Mörlen.

2023
bhw

Die bhw ändert ihre Organisation.

Die Geschäftsführung legt neue Aufgaben fest.

Jeder weiß jetzt genau, wer für welche er Aufgaben zuständig ist.

 

Neue Arbeitsgruppe

Die bhw hilft jetzt auch Menschen mit seelischen Problemen.

In den Hirzenhainer Werkstätten startet eine neue Arbeits-Gruppe.

Dort arbeiten Menschen mit seelischen Einschränkungen.

Alte Post in Nidda

Die Alte Post in Nidda wird gekauft.

 

BTHG - Stufe 4

Die vierte Stufe vom Bundes-Teilhabe-Gesetz beginnt.

Es gibt neue Regeln für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.

Die Namen von Wohn-Angeboten ändern sich.

Wohn-Einrichtungen heißen jetzt: Besondere Wohnform.

Betreutes Wohnen heißt jetzt: Wohnen in eigener Häuslichkeit.

Das stationäre Wohnen gibt es nicht mehr.

2024
Logo der Teilhabe Wetterau in orange

Die bhw bekommt einen neuen Namen.

Der neue Name heißt: Teilhabe Wetterau.

Vorher hieß die bhw: Behindertenhilfe Wetteraukreis.

Mit dem neuen Namen zeigt die bhw: 

Alle Menschen sollen teilhaben können.

 

Neue Einrichtung

In Bad Salzhausen wird eine neue Wohneinrichtung gebaut.

2025
Teilhabe Wetterau

dreistöckiges graues Bürogebäude mit vielen Fenstern

Umzug

Die Verwaltung und der Berufs-Bildungs-Bereich ziehen um.

Sie ziehen in die neue Zentrale in der Schillerstraße 29 in Nidda.

 

Neue Arbeits-Gruppe

Eine zweite Arbeits-Gruppe für Menschen mit seelischen Problemen startet.

Die Arbeits-Gruppe ist in den  Wetterauer Werkstätten.

 

Leichte Sprache

Das Wetterauer Büro für Leichte Sprache wird größer.

Es gibt eine zweite Gruppe in den Hirzenhainer Werkstätten.

Ein Foto der Schlossscheune in Friedberg von 2024

Die Schlossscheune macht zu.

Mehrstöckiges, modernes Wohngebäude mit vielen Fenstern und Flachdach

Die ersten Bewohner ziehen in die neue Wohneinrichtung in Bad Salzhausen.

2026
Das Jahr 2026

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Selbstbestimmung und Teilhabe

Menschen mit Behinderungen sollen selbst über ihr Leben entscheiden können.

Sie sollen überall dabei sein können.

Die Unterstützung richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Person.

Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten haben.

 

Herausforderungen

Es gibt aber auch Herausforderungen.

Zum Beispiel fehlen Fachkräfte.

Auch die Finanzierung der Unterstützung ist eine wichtige Aufgabe.

Wichtige Daten

1976
2. April
Das erste Logo der bhw


Gründung des Trägervereins Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V..
 

Ein Foto von Herbert Rüfer

Herbert Rüfer (Foto) ist Vorsitzender,
Günter Hochstadt ist hauptamtlicher Geschäftsführer.

1976
Das Jahr 1976

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Behindertenhilfe Wetteraukreis

Es wird mit den Planungen für die Wetterauer Werkstätten begonnen.

Institutionalisierung und Fürsorge

Die Eingliederungshilfe ist stark vom Fürsorgeprinzip geprägt: Menschen mit Behinderungen werden vor allem versorgt. Sie leben und arbeiten relativ abgeschottet vom Rest der Gesellschaft in eigens für sie geschaffenen Einrichtungen.

1979
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Schlossscheune in Friedberg von 1980

Der Umbau der Schlossscheune in Friedberg / Ockstadt zu einer Wohneinrichtung für 45 Personen beginnt.

1980
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Wetterauer Werkstätten in Friedberg von 2024

Die Wetterauer Werkstätten werden in Betrieb genommen. Die Geschäftsstelle der bhw
, der Soziale Dienst und eine Tagesförderstätte werden ebenfalls dort eingerichtet.

Ein Foto der Sonderkindertagesstätte Friedberg von 1980

Eine Sonderkindertagesstätte wird in Friedberg gegründet.

1981
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Wohneinrichtung Höhenblick von 1980

Der Höhenblick in Gedern wird gekauft, und der Umbau zu einer Wohneinrichtung für 19 Personen beginnt.

Sensibilisierung der Gesellschaft

In der Eingliederungshilfe beginnt der Wandel von Pflege und Versorgung hin zu Rehabilitation: Es geht immer mehr um die Förderung und Befähigung. Die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen werden weiter ausgebaut. Eine gesellschaftliche Sensibilisierung für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen beginnt. 

1983
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Wohneinrichtung Höhenblick von 2016

Die ersten Bewohner ziehen in den Höhenblick ein.

1984
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Die ersten Bewohner ziehen am 1. November in die Schlossscheune ein.

1986
Das Jahr 1986

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Wandel von Pflege zu Rehabilitation

In der Eingliederungshilfe beginnt eine Deinstitutionalisierung: Große Einrichtungen geraten verstärkt in die Kritik, und erste integrative Ansätze werden entwickelt. Gleichzeitig entstehen ambulante Wohnformen, die Menschen mit Behinderungen ein selbstständigeres Leben ermöglichen.

1987
Behindertenhilfe Wetteraukreis

 

Der Grundstein für die Hirzenhainer Werkstätten in Hirzenhain / Merkenfritz wird gelegt.

1988
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Eine Tagesförderstätte wird in Hirzenhain eingerichtet.

1989
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Das Wohnhaus in Wallernhausen 1980

Das Wohnhaus in Wallernhausen wird bezogen.

1990
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Ein Foto der Hirzenhainer Werkstätten von 1980

Die Hirzenhainer Werkstätten werden eingeweiht.

1992
Behindertenhilfe Wetteraukreis
Das Herbert-Rüfer-Haus 2024

Das Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg wird gekauft.

1993
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Die Elektroaltgeräte-Entsorgungswerkstatt in Glauburg / Stockheim wird eröffnet.

1994
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Reinhold Medebach wird Vorsitzender des Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V..

Die Mitwirkung der Eltern und deren Vertretung im Vorstand wird in die Satzung der bhw aufgenommen.

1995
Behindertenhilfe Wetteraukreis

Reinhold Medebach

Reinhold Medebach (Foto) wird hauptamtlicher Geschäftsführer des Vereins.

1996
Das Jahr 1996

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Behindertenhilfe Wetteraukreis

Das Unternehmen ändert seine Rechtsform. Aus dem Verein wird die Behindertenhilfe Wetteraukreis gemeinnützige GmbH. Reinhold Medebach wird Geschäftsführer der gGmbH.

Der Aufsichtsrat konstituiert sich am 14. November und benennt Joachim Pollmar zum Vorsitzenden.

Leitgedanke Selbstbestimmung

In der Eingliederungshilfe gewinnt der Leitgedanke der Selbstbestimmung zunehmend an Bedeutung. Die Kritik an Werkstätten für Menschen mit Behinderungen nimmt zu, insbesondere im Hinblick auf die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben. Menschen mit Behinderungen werden in der Gesellschaft sichtbarer. Ambulante Unterstützungsangebote werden weiter ausgebaut.

1997
bhw

Gerd Wagner übernimmt den ehrenamtlichen Vereinsvorsitz im Behindertenhilfe Wetteraukreis e.V.

1998
bhw

Die Geschäftsstelle der bhw
zieht um nach Reichelsheim.

Ein Foto der Wetterauer Werkstätten von 2008

Die Wetterauer Werkstätten und die Tagesförderstätte werden umgebaut und modernisiert.

Bardo Bayer übernimmt am 25. März den Vorsitz im Aufsichtsrat.

1999
bhw
Die Reichelsheimer Werkstätten: ein großes, gelbes Gebäude mit vielen Fenstern.

Die Reichelsheimer Werkstätten werden in Betrieb genommen.

Alle Einrichtungen der bhw sind jetzt zertifiziert nach DIN ISO 9001, die Küchen nach HACCP.

2000
Einführung Hilfebedarfsgruppen

In Hessen werden in der Eingliederungshilfe die fünf Hilfebedarfsgruppen eingeführt. Die Finanzierung der Leistungen richtet sich dabei nach dem individuellen zeitlichen Unterstützungsbedarf der leistungsberechtigten Person.

2001
Prinzip Teilhabe

Die Eingliederungshilfe vollzieht einen Paradigmenwechsel: An die Stelle des Fürsorgegedankens tritt das Ziel der Teilhabe. Gleichzeitig etabliert sich das Leitprinzip „ambulant vor stationär“, und die persönliche Assistenz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Gesellschaft diskutiert verstärkt die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, und erste Programme zur Integration in den Arbeitsmarkt werden entwickelt.

2003
bhw
Ein Bild vom Haus am Landgrafenteich von oben

Im Haus am Landgrafenteich (HaL) in Nidda / Bad Salzhausen wird eine Wohneinrichtung eingerichtet und bezogen.

2004
bhw

Die Geschäftsstelle der bhw zieht ins HaL.

Ein Foto der Wohneinrichtung in Ortenberg / Bergheim von 2024

Eine Pension in Ortenberg-Bergheim wird für das betreute Wohnen gekauft.

2005
bhw

Der erste "Einblick" erscheint. Das Magazin der bhw
richtet sich noch vorrangig an Eltern und Rechtsbetreuer von leistungsberechtigten Personen.

2006
Das Jahr 2006

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bhw

Ein Foto der Wohneinrichtung Prinzengarten von 2016

Der Grundstein vom Prinzengarten in Gedern wird gelegt.

Ein Foto der Kita Sonnenschein von 2024

Der Bau der Kita Sonnenschein in Friedberg beginnt.

Die EEW übernimmt die Annahme von Elektroaltgeräten auf dem eigenen Gelände und organisiert die Abholung auf Recyclinghöfen.

Ein Foto der Wohneinrichtung in Ortenberg / Bergheim von 2024

Vier Wohneinheiten im Betreuten Wohnen in Ortenberg-Bergheim werden bezogen.

2007
bhw

Ottmar Lich wird am 25. Januar auf Beschluss der Gesellschafterversammlung zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

Die ersten Bewohner ziehen in den Prinzengarten ein.

Das Serviceangebot der bhw wird erweitert um die Familienberatung.

Die Kita Sonnenschein wird eröffnet.

Die EEW wird zertifiziert.

2009
UN-Behindertenrechtskonvention

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 in Deutschland gewinnt die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter an Bedeutung. Die Konvention stärkt ihre Rechte und verpflichtet den Staat, Inklusion sowie eine selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.

2010
bhw

Im HaL wird eine Tagesstruktur eingerichtet.

Erste Bewohner ziehen ins Schneckenhaus in Florstadt / Staden ein.

2011
bhw

Bardo Bayer wird am 29. November zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Leitgedanke Inklusion

In der Eingliederungshilfe setzt sich der Leitgedanken der Inklusion durch, der den bisherigen Integrationsgedanken ersetzt. Barrierefreiheit wird zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Inklusive Bildungsangebote werden weiter ausgebaut.

2013
bhw

Die bhw wird Alleineigentümerin vom HaL.

2014
bhw

Ein Foto der Geschäftsführerin Eva Reichert

Eva Reichert (Foto) wird neben Reinhold Medebach zur Geschäftsführerin.

Ein Foto der Wohneinrichtung in Butzbach

Die ersten Bewohner ziehen in die Wohneinrichtung in Butzbach ein.

2016
Das Jahr 2016

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bhw

Die bhw feiert ihr 40-jähriges Jubiläum.

Das Unternehmen gibt sich den Slogan „Wir sind da.“ und führt das Leitbild ein, das bis heute Bestand hat.

2017
Bundesteilhabegesetz

Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wird die Eingliederungshilfe grundlegend reformiert. Das Gesetz führt einen Systemwechsel herbei, der weg vom Fürsorgeprinzip und hin zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung führt. Zudem wird das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen gestärkt, und die individuelle Bedarfsermittlung gewinnt an Bedeutung.

2017
bhw

Die bhw gründet das Wetterauer Büro für Leichte Sprache.

Die bhw gründet zusammen mit der Lebenshilfe Wetterau die InkA Wetterau gGmbH.

BTHG - Stufe 1

Die erste Stufe des Bundesteilhabegesetzes bringt Änderungen im Schwerbehindertenrecht mit sich. Zudem werden die Regelungen zur Heranziehung von Einkommen und Vermögen angepasst, um die finanzielle Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

2018
bhw

Eva Reichert wird alleinige Geschäftsführerin. Reinhold Medebach geht in Rente.

Sauber! Logo

Der erste Inklusionsbetrieb im Wetteraukreis, die sauber! gGmbH, wird gegründet.

Die Organisationsstruktur des Unternehmens wird grundlegend verändert, und das Aufnahme- und Teilhabemanagement wird gegründet.

BTHG - Stufe 2

Die zweite Stufe des Bundesteilhabegesetzes führt das „Budget für Arbeit“ ein, das Menschen mit Behinderungen neue berufliche Möglichkeiten außerhalb von Werkstätten eröffnet. Zudem wird das Gesamtplanverfahren eingeführt und die Teilhabeplanung auf eine Personenzentrierte inklusive Teilhabeplanung (PiT) umgestellt.

2020
bhw
Corona fordert die bhw heraus: Es gibt Betretungs- und Kontaktverbote. Abstandsregeln müssen eingehalten werden, Testzentren werden eingerichtet, Impfaktionen organisiert.

BTHG - Stufe 3

Die dritte Stufe des Bundesteilhabegesetzes tritt in Kraft und setzt den Paradigmenwechsel in der Eingliederungshilfe weiter um. Dabei erfolgt eine Trennung der Finanzierung: Fach- und Assistenzleistungen werden weiterhin über die Eingliederungshilfe finanziert, während existenzsichernde Leistungen vom Sozialamt bezahlt werden.
2021
bhw

Das HaL in Bad Salzhausen wird verkauft.

Die Kita Sonnenschein soll vergrößert werden. Der Erweiterungsbau beginnt.

Eine Beratungsstelle für Inklusion und Teilhabe wird im Familienzentrum Planet Zukunft in Büdingen eröffnet.

Lena Herget löst Gerd Wagner als Vorsitzende des bhw e.V. ab.

2022
bhw
Markus Haselbauer ist Geschäftsführer von der Teilhabe Wetterau gGmbH.

Markus Haselbauer (Foto) wird Geschäftsführer neben Eva Reichert.

Das Qualitätsmanagementsystem ConSense wird eingeführt und das Dokumentationstool BEVIA ausgestaltet.

Der Erweiterungsbau der Kita Sonnenschein wird eingeweiht.

Ein Foto der Wohneinrichtung Taunusblick

Die ersten Bewohner ziehen in den Taunusblick in Bad Nauheim / Nieder-Mörlen ein.

2023
bhw

Organisationsänderungen treten in Kraft. Die Geschäftsführung hat die Zuständigkeiten klar definiert.

Die bhw erweitert ihre Zielgruppe um Menschen mit seelischen / psychischen Einschränkungen. Eine erste Arbeitsgruppe wird in den Hirzenhainer Werkstätten eröffnet.

Alte Post in Nidda

Die „Alte Post“ in Nidda wird gekauft.

BTHG - Stufe 4

Die vierte Stufe des Bundesteilhabegesetzes führt zu weiteren strukturellen Veränderungen in der Eingliederungshilfe. Es werden neue Rahmenverträge eingeführt und die Bezeichnungen der Wohnformen angepasst. Wohneinrichtungen werden nun als „Besondere Wohnform“ bezeichnet, während das Betreute Wohnen in „Wohnen in eigener Häuslichkeit“ umbenannt wird. Das stationär betreute Wohnen gibt es nicht mehr.

2024
Logo der Teilhabe Wetterau in orange

Die bhw entwickelt ihre Marke weiter und gibt sich einen neuen Namen: Aus Behindertenhilfe Wetteraukreis wird Teilhabe Wetterau.

Der Neubau der Wohneinrichtung in Bad Salzhausen beginnt.

2025
Teilhabe Wetterau

dreistöckiges graues Bürogebäude mit vielen Fenstern

Die Verwaltung und der Berufsbildungsbereich ziehen in die neue Zentrale in der Schillerstraße 29 in Nidda ein.

Eine zweite Arbeitsgruppe für Menschen mit seelischen / psychischen Einschränkungen wird in den Wetterauer Werkstätten eröffnet.

Das Wetterauer Büro für Leichte Sprache wird erweitert.

Ein Foto der Schlossscheune in Friedberg von 2024

Die Schlossscheune wird geschlossen.

Mehrstöckiges, modernes Wohngebäude mit vielen Fenstern und Flachdach

Die ersten Bewohner ziehen in die neue Wohneinrichtung in Bad Salzhausen ein.

2026
Das Jahr 2026

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Selbstbestimmung und Teilhabe

Die Eingliederungshilfe orientiert sich heute am Leitprinzip der Selbstbestimmung und verfolgt das Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Die Angebote für Menschen, die Unterstützung brauchen, sind personenzentriert und inklusiv. Gleichzeitig besteht weiterhin ein Spannungsfeld zwischen der Bedeutung von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und dem Ziel eines inklusiven Arbeitsmarktes. Zentrale Herausforderungen in der Eingliederungshilfe sind der Fachkräftemangel und die Sicherung der Finanzierung.

Teilhabe Wetterau gGmbH

Schillerstraße 29
63667 Nidda
06043 801 250
info@teilhabe-wetterau.de

Die Teilhabe Wetterau fördert, unterstützt und begleitet Menschen mit geistigen und mit schwerst-mehrfachen Behinderungen sowie Menschen mit psychischen oder seelischen Einschränkungen. Gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Qualifikation und Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt sind unsere wesentlichen Zielsetzungen.

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